Mobile-Commerce – Jetzt handeln

Das Internet wird von Tag zu Tag mobiler. Smartphones und Tablets begleiten die User in fast allen Phasen des Alltags – viele Menschen können sich wahrscheinlich ohne Smartphone gar nicht mehr vorstellen. Eine wesentliche Motivation fürs regelmäßige Surfen im mobilen Netz ist Online-Shopping!

Laut einer Studie des Shopping-Vergleichsportals Twenga kommt fast ein Drittel (29,7%) des gesamten deutschen E-Commerce-Traffics inzwischen über Smartphones und Tablets. Damit liegt Deutschland im internationalen Ranking auf dem zweiten Platz – direkt hinter Groß Britannien. Die Plätze drei bis sieben belegen demnach Spanien, die Niederlande, Italien, Frankreich und Polen. Generell ist Europa Spitzenreiter, wenn es um die Verbreitung von Smartphones und Tablets geht. Daher sollten Onlinehändler Ihre Marketingstrategien darauf einstellen und das Potenzial auf dem M-Commerce-Markt auf keinen Fall unterschätzen. Wer den Anschluss nicht verpassen will, benötigt Websites, die einwandfrei auf mobilen Geräten zu bedienen sind – besser noch: Eine App. Die weitere Entwicklung ist schon heute deutlich abzusehen – dazu genügt ein Blick in die jüngste Vergangenheit:

Nach Analysen des amerikanischen Portals Coupofy hat der M-Commerce in den vergangenen zwei Jahren ein weltweites Wachstum von durchschnittlich 42% erzielt. Im Vergleich dazu: Die Wachstumsrate im stationären Einzelhandel lag im gleichen Zeitraum bei grade mal 13%. Es ist davon auszugehen, dass dieser Trend im M-Commerce weiter anhalten wird.

Welche Branchen profitieren zurzeit am meisten vom M-Commerce?

Der Trend ist in fast allen Ländern Europas gleich: Kinder- und Babybekleidung werden mit Abstand am häufigsten über mobile Endgeräte gekauft. Darüber hinaus werden viele Suchanfragen zu Wohnartikeln und Bekleidung für Erwachsene über Smartphones und Tablets gestellt. Die Recherche nach Werkzeugen läuft der Studie zufolge am häufigsten über den stationären Computer / Laptop.

Shopping-Rush-Hour zwischen 20 Uhr und 21 Uhr

Ein weiteren interessanten Ansatz für die Platzierung von Verkaufsaktionen liefert die neue Studie ebenfalls. So konnte durch die Studie herausgefunden werden, dass die meisten mobilen Einkäufer in der Zweit zwischen 20 Uhr und 21 Uhr stattfinden. In diesem Zeitfenster überwiegt sogar der Anteil der Tablets gegenüber den Smartphones. Offenbar ein typisches „Feierabendverhalten“ der Verbraucher in Eurpa. Am Tage – also während der regulären Arbeitszeit – wendet sich das Blatt komplett: So werden die meisten Verkäufe zwischen 7 und 17 Uhr überwiegend mit dem Computer durchgeführt.

Mobile-Shopping boomt im Ausland

Vorreiter in Sachen M-Commerce sind Indien, Taiwan und Malaysia. Dort wachsen die Mobileshop-Märkte am schnellsten. In Indien liegt die Wachstumsrate bei 62,9%, in Taiwan sind es 62,6% und in Malaysia sind es 45,6%. In der Volksrepublik China sind die Menschen ebenfalls gern und entsprechend häufig mit dem Smartphone auf Shoppingtour – hier liegt die Wachstumsrate bei 52 Prozent. Die Skandinavier sind ebenfalls gern und häufig mobil in Sachen Onlineshopping unterwegs. Spitzenreiter ist hier Dänemark mit 55%, gefolgt von Norwegen mit 54% und Schweden mit 52%.

Zukunft des M-Commerce

Der Anteil der Onlinekäufe wird nach Einschätzung von E-Commerce-Experten in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Nicht ohne Grund hat Google im Frühjahr 2015 seinen Algorithmus dahingehend geändert, dass bei der Google-Suche übers Smartphone auch nur noch mobileoptimierte Websites angezeigt werden. Das bedeutet in der Praxis, dass sich die Suchergebnisse über Desktop-Computer von denen mit Tablets oder Smartphones deutlich unterscheiden.

Vor dem Hintergrund, dass weltweit immer mehr Käufe über mobile Endgeräte getätitgt werden ist das daeraus resultierende Sigal für Onlinehändler eindeutig: Die Zukunft wird immer mobiler. Händler, die keinen mobilefähigen Onlineshop betreiben, müssen langfristig damit rechnen, vom Wettbewerb abgehängt zu werden.

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