Mehr Umsatz durch Checkout-Optimierung

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Viele Onlineshop-Betreiber bekommen es fast täglich zu spüren: Der Checkout-Prozess eines Online-Shops ist ein sensibler Bereich. Hier gibt es die meisten Abbrüche bzw. Ausstiege. Hat es ein Kunde bis zum Check-out geschafft, sollten ihn keine Hürden mehr davon abhalten, den kauf auch tatsächlich abzuschließen. Das klingt jedoch einfacher, als es in der Realität offenbar ist. Wir geben wertvolle Tipps zur Check-out-Optimierung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Analysedaten im Blick behalten

Eine Studie von „ibi research an der Universität Regensburg GmbH*“ zeigt, dass fast die Hälfte aller Online-Shops einen dringenden Optimierungsbedarf beim Check-out hat. Die Abbruchquote im Checkout liegt laut der Studie bei durchschnittlich 39 Prozent. Doch offenbar wissen dies die meisten Onlineshop-Betreiber nicht, denn 90% analysieren den Checkout-Prozess ihres Shops nicht regelmäßig bzw. gar nicht. Das ist das überraschende Ergebnis der Studie von „ibi research an der Universität Regensburg GmbH*“. Aus Unternehmersicht ist das purer Leichtsinn. Händler verschenken damit nicht nur potentiellen Umsatz, sondern in der Regel auch Kunden – und zwar an die Mitbewerber, die’s besser machen.

Durch die konsequente Überprüfung und Analyse der Onlineshop-Daten können Optimierungspotentiale erkannt und der Checkout optimiert werden. Die Abbruchquote im Checkout-Prozess bestimmen laut der Studie nur etwa 45 Prozent der Händler. Die restlichen 55 Prozent können also keine Aussagen über die Qualität ihres Checkouts machen.

Diese einfachen Fragen helfen Onlineshop-Betreibern beim Erkennen von Optimierungspotential: Stock photo ID:56636360

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  • An welcher Stelle im Checkout-Prozess bricht der Kunde ab?
  • Handelt es sich dabei um einen Neu- oder Bestandskunden?
  • Ist der Kunde registriert oder handelt es sich um eine Gastbestellung?
  • Welches Endgerät nutzt der Kunde im Checkout?
  • Welches Zahlungsverfahren hat der Kunde vor dem Abbruch ausgewählt?

Erfahrene E-Commerce-Experten wie die ShopStrategen finden die gravierenden Abbruch-Gründe schon bei der ersten Quick-Win-Analyse und helfen Online-Händlern darüber hinaus bei der Implementierung von Analysetools und bei der Auswertung der gewonnenen Daten. So können feststeckende Online-Shops schnell wieder ins Fahrwasser gelangen.

Abbrüche durch Mobile-Shopper

Die Conversion von mobilen Käufen ist generell schlechter als die am stationären Rechner. Grund: Die häufig sehr umständliche Dateneingabe erschwert das mobile Einkaufen noch immer. Das führt dazu, dass Kunden sehr schnell genervt sind und den Kauf abbrechen.

Vor dem Hintergrund der steigenden Nutzung von mobilen Endgeräten sollten Online-Händler dringend reagieren. Hier könnte zum Beispiel der One-Click-Checkout eine Lösung sein. Einige Onlinehändler nutzen dies bereits sehr erfolgreich: Registrierte Kunden, die Produkte in ihrem Warenkorb haben, können mit nur einem Klick – und ohne Eingabe von weiteren Informationen – den Kauf abschließen.

Abbrüche auffangen

Nur jeder zweite Händler bemüht sich, diejenigen Kunden zu reaktivieren, die den Checkout abgebrochen haben. Da die Gründe für einen Abbruch sehr vielfältig sind – und nicht zwingend mit einer Entscheidung gegen ein bestimmtes Produkt in Verbindung stehen – wird regelmäßig Umsatz verschenkt.

Dabei lassen sich je nach Unternehmen, Produkt und Zielgruppe effektive Strategien und Konzepte entwickeln, um Kunden zurückzuholen. Diese Möglichkeit nutzen nur 48 Prozent der Online-Händler. Bei 24 Prozent bleiben die Produkte immerhin im Warenkorb, in der Hoffnung, dass der Kunde zu einem anderen Zeitpunkt den Kauf abschließen wird. 18 Prozent der Online-Händler verschicken Erinnerungsmails während 15 Prozent Werbeanzeigen (Retargeting) nutzen, um den Kunden an das „zurückgelassene“ Produkt zu erinnern.

Fazit

Vor dem Hintergrund des sich ständig ändernden Kundenverhaltens und neuen Innovationen im E-Commerce wird die Optimierung des Checkout-Prozesses auch in Zukunft ein wichtiges Thema bleiben. Aus diesem Grund ist für Online-Händler ein regelmäßiges Monitoring – unter anderem auch des Checkout-Prozesses – unerlässlich um auf gestiegene Abbruchquoten reagieren zu können.

*Die vollständige Studie „Erfolgsfaktor Checkout-Optimierung“ können Sie kostenlos herunterladen: Studie: Erfolgsfaktor Checkout-Optimierung

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